Die Präsentationskonzerte in Linz sind vorbei

Es waren zwei gute Gigs, nach denen ich viele positive Rückmeldungen erhalten habe. Das freut mich natürlich sehr. Presse war auch anwesend, ja. Man will es kaum glauben, aber sogar von dieser Seite gab es positive Rückmeldungen.

Feine Talentprobe

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Werner Zangerle hat zweifelsohne Talent. Der aus Salzburg stammende junge Tenorsaxofonist kam vor einigen Jahren nach Linz, um bei Alan Praskin, Florian Bramböck und Harry Sokal an der Bruckner-uni zu studieren. Im Februar dieses Jahres machte er seinen Master und legt jetzt bei Paul Zauners PAO records seine erste CD als Bandleader vor.

„Nucleus“ heißt die Arbeit, und ihr Material präsentierte Zangerle im Verein mit dem Gitarristen Matthias Löscher, dem Bassisten Christian Wendt und dem Schlagzeuger Peter Kronreif am vergangenen Wochenende im Jazzclub Count Davis. Wie gesagt, Zangerle hat Talent, sowohl als Saxophonist als auch als Stückeschreiber. Das Komponieren hat er bei Christoph Cech gelernt. Die Stücke beweisen Reife, die Melodien sind hübsch, und die Dramaturgie ist durchaus schlüssig und einfallsreich.

Seine Mitstreiter haben genug Platz zum Improvisieren und nutzen diesen auch. Vor allem Löscher überzeugt mit blitzsauberem Jazzton, und Peter Kronreif trifft mit ausholendem Gestus Felle und Becken punktgenau.

Manches weicht vom gängigen Ablauf Thema-Soli-Thema durchaus ab, es entstehen interessante und unterhaltsame Zweier- und Dreiergespräche.
Bravo.

Christoph Haunschmid – Oberösterreichische Nachrichten – 3.9.2007

Thomas Kreiseder von Radio Fro hat für das Magazin Frozine einen Beitrag gestaltet, den man sich im CBA anhören kann. Ein gekürzte und somit kompaktere Version hat er mir zur Verfügung gestellt.

[audio:frokurz.mp3]

Beitrag von Thomas Kreiseder – Radio Fro