Portrait on 20.2.2015

On 20.2.2015 a musical Portrait of me took place in Hundsturm/Vienna. One evening, and I had to play Solo, Duo and Trio. I was quite nervos, it was my first appearance playing Solo. Renald Deppe, the curator of the series of Portraits wrote a very flattering text, it’s only available in German though.

 

Werner Zangerle ist eine stille Kraft im Lande. Jedoch und deshalb keinesfalls zu unterschätzen.
Als Saxophonist (Vorzeigeabsolvent des JIM Institutes an der Bruckner Universität), Labeleigner (Listen Closely), Veranstalter (hoerthoert-Festival für Zuhörkultur) und umsichtiger Familienvater betreibt der vorzügliche Musiker vorbildlich ein zukunftsträchtiges Gesamtkunstwerk: Die kreative „Ich-AG“ eines frei schaffenden (Jazz)Musikers.
Vielseitiges Überdauern ist angesagt. Um nicht nur für die Musik, sondern auch von der Musik zu leben. Was die (Musik-)Universitäten mit ihren zumeist fest im 19. Jahrhundert verankerten Curricula dummblind verschlafen (und somit verantwortungslos zumeist potentielle Arbeitslose ausbilden). Hier wird ein spannender (Aus)Weg gesucht, beschritten, gebaut, geplant, verfolgt.

„Jazz kann durch Definitionen und Regeln nicht eingegrenzt werden.
Jazz ist vor allem die völlige Freiheit, sich selbst auszudrücken.
Wenn eine einfache Erklärung dieser Musik möglich wäre, so ist sie das.“
(Duke Ellington)

In diesem (wunderbaren) Sinn ist Werner Zangerle ein (stolztrotziger) Jazzmusiker.
Durch nichts und niemanden lässt er sich und sein (musikalisches) Wirken ein-, be- und ausgrenzen.
„Einfache Erklärungen“ sind zumeist grob (gemein)gefährlich.
Zutreffende, verständliche und rundum gültige „Einfache Erklärungen“ komplexer Zu- und Umstände sind jedoch selten und darum so kost- wie unverzichtbar. Selbiges kann der Autor dieser Zeilen getrost vom Gesamtkunstwerk Werner Zangerle behaupten. Wenn erforderlich auch eidesstattlich.

solo: werner zangerle: saxophon

duo: phillip jagschitz: wurlitzer e-piano & werner zangerle: reeds

trio: „wenzl dnatek“
werner zangerle: reeds
roland rathmair: e-bass
didi kern: schlagzeug

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