Ein Video mit Ausschnitten der von mir komponierten Rotorenluftmusik.
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Ein Video mit Ausschnitten der von mir komponierten Rotorenluftmusik.
Das nenn ich mal ein hymnisches Stück Kritik!
Sodala, Freunde der Braaz-Musik! Hier gilt es einen ganzen Batzen Braaz-Musik (plus textilem Anhang) zu besingen. Aber bitte hymnisch! Ayler mit Weiler. Albert mit Max im Ernst. Oberösterreichische Freischärler – mehr oder weniger allesamt aus dem gallischen Dorf Ottensheim – stürmen mit Vorarlberger Verstärkung die Hochburg des Freejazz und seiner Freerock-Umgebung. Die Breite dieser Band, ihre Bandbreite, skizziert am besten die CD, ihren Kern die Platte, ihre Hülle das Leiberl. Immer klingt viel auf einmal, das muss man mögen. Immer wird gekünstelt, nie Natur nachgestellt, das mag man sowieso. Thesen, Themen, Temperamente – die transportiert Braaz auf Tonträger genauso gut wie auf der Bühne. Dogmatisch weder inhaltlich noch gestisch eingekastelte Impro feiert hier fröhliche bis bittere, in- bis extensive Urständ‘. „Wer ein Fußboden ist, wird eingelassen“, sinnierte einst der große Poet H.C. Artmann. Braaz ist aber kein Fußboden, sondern kann ganz prächtig ausgelassen sein. „Nur ka Schmoiz, hob i gsogd!“, sagte H.C. an anderer Stelle. Das kriegen wir von Braaz sowieso nicht. Härte mit Humor heißt die Devise. Fast forward, nicht vergessen! So geht das dahin. Reflektiert, aber lässig – und zubereitet im Druckkochtopf aka Kelomat. Und ganz am Ende der Platte, im letzten Stück der 2. Vinyl-Seite, noch bevor wir uns das la!-T-Shirt überziehen, um das So!da!la! zu komplettieren, geht Braaz mit Gebrüll aufs große „Höhllob“ los, das man in einem Atemzug mit der überragenden Freejazz-Platte made in A nennen muss – dem furiosen Ohmnibus-Doppel-LP-Debüt aus dem Jahr 1991. Wüster die Engel nie spinnen.
felix – freiStil – #24 April/Mai 2009

Konzert/CD-Präsentation: Quartett „Braaz“, Café Strassmair Wels, 23. Jänner OÖN Bewertung: 4 von 6 Sternen
Manchmal wandert der Welser Schlachthof mit seinen Veranstaltungen ins intimere Ambiente des Café Strassmair aus. In der Atmosphäre des hübschen Cafés präsentierte am Freitag das junge Quartett Braaz seine neuen Tonträger. „So!“ heißt die bei Zachrecords erschienene CD, die LP „Da!“ und ein T-Shirt mit „La!“ vollendet das Triptychon.
Vier Hochbegabte aus der heimischen Jazz/Rock/Impro-Szene formen Braaz. Saxophonist Werner Zangerle, Gitarrist Gigi Gratt, Marcus Huemer am Bass und Martin Flotzinger am Schlagzeug gehen ganz ordentlich zu Werke, bilden aus schlichten thematischen Grundlagen Klanggebilde, die mit der zeitgenössischen Musik ebenso verwandt sind wie mit kraftvoll noisigem Getön. Splitternde Gitarrenriffs werden vom wendigen Schlagzeug kommentiert, darüber legt Zangerles Sax eine eindringliche Melodie. Auf der CD sind immer wieder kurze Stücke zu hören, locker hingeworfene Klangsplitter, live kommt diese Seite von Braaz nicht zum Tragen.
Insgesamt eine durchaus überzeugende Sache, die die Bereitschaft zur Innovation zeigt. Zuweilen wird das neutönerische Tun ein wenig zur Pose, wenn der glänzende Bassist Huemer sein Instrument mit Suppenlöffeln und Karabinern präpariert. Am besten gelingen vorwärtsstrebende, gradlinige, Rock und Blues reflektierende Nummern, das hat Energie und Potenzial. (haun)
Christoph Haunschmidt – Oberösterreichische Nachrichten – 26.1.2009
Eine erste Reaktion auf die so!, da! und la! Präsentationskonzerte.

Kritik in Kürze
Der Kulturverein “waschaecht” in Wels stellte das Musiker-Kollektiv “Braaz” aus der Linzer Bruckner Uni vor. Werner Zangerle (Tenorsax), gigi Gratt (Gitarre, Trompete), Marcus Huemer (Bass) und Martin Flotzinger (Schlagzeug) sprechen von “Widerspruch und Zustimmung, Wohlklang und Lärm” in ihrer Musik. Kurze Motive, teils aus dem Blues-Vokabular, verdichten sich in der Repetition zum Powerplay. Aus freizügiger Instrumentenbehandlung fügen sich Collagen freier Improvisation. Mit stets changierender Emotionsbreite treiben sich die vier dann zum kollektiven Endspurt ihrer Episoden der Gegensätzlichkeit. Das umfangreiche Programm gibt es auch verteil auf der CD “So” und origenellerweise auf der LP “Da” (Zach Records Linz).
Peter Baumann – Kronen Zeitung – 24.1.2009
Endlich fertig!
Nach den Aufnahmen im Juli 2007 (!) hat es Braazgemäß so richtig lange gedauert. Vor über einem Jahr waren wir dann schon mal vorläufig mit dem mischen fertig. Nach dem Mastering haben wir uns dann im Juli diesen Jahres auf Labelsuche begeben.
Wir sind dann beim kleinen Linzer Label zach records fündig geworden. Dort fühlen wir uns sehr wohl und liebgehabt.
Um das Artwork hat sich meine Schwester Anna gekümmert und ich finde sie hat das großartig gemacht. Achtung Welt, ich präsentiere: Die CD “so!” und die LP “da!”


Wer sich fragt, was es mit dem “la!” im Titel auf sich hat, dem möchte ich zweierlei sagen: Erstens: “Sehr gut aufgepasst.” und zweitens: “‘la!’ steht natürlich auf dem T-Shirt.”
Für Infos zu “so!” bitte hier klicken, und für “da!” hier.
Ich freue mich jetzt mal sehr auf die Präsentationskonzerte am 22.1 in Linz in der STWST und am 23.1 in Wels im Cafe Strassmair.
Das Material dass wir mit Braaz letztes Jahr aufgenommen haben ist jetzt endlich fertig gemischt (Goon-Studios in Linz) und jetzt auch bei Martin Siewert in Wien sehr fesch gemastered worden. Jetzt sind wir auf Labelsuche, eine nicht so einfache Angelegenheit bei dieser wahnsinnigen Musik. 6 Tracks kann man sich hier anhören, viel Spass.
Mitte April haben wir mit “Jazz of three Cities” ein Demo aufgenommen. Neben der Stammbesetzung mit Peter Massink, der eigens aus Paris angeflogen kam, Dusan Novakov und Wolfram Derschmidt hat uns Nikola Stanosevic am Klavier statt Pandelis Karayorgis ausgeholfen.
Wir haben vier Stücke von Lennie Tristano aufgenommen: “317E 32nd Street”, “Ablution”, “Two not One” und “Lennies Pennies”. Ich finde die Aufnahme sind recht gelungen und freue mich schon auf die Tour im Herbst.Tour im Frühjahr 09.
Hier sind die Stücke zum anhören:
317E 32nd Street
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Ablution
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Two not One
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Lennies Pennies
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Interview, CD-Kritik und Konzertankündigung im Vorfeld des Konzertes in der Seekirchner Kunstbox.
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Eine feine Kritik meiner CD von Jörg Konrad im Jazzpodium.
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Auf mica.at ist ein Interview, dass Michael Masen mit mir geführt hat, erschienen. Es fängt folgendermaßen an:
mica-Interview mit Werner Zangerle
Der junge Saxophonist Werner Zangerle hat mit seinem Debut-Album „Nucleus“ ein von der Kritik gefeiertes Werk geschaffen und damit die Ohren heimischer Jazz-Freunde auf sich gezogen. Im mica-Interview mit Michael Masen spricht er über sein Erstlingswerk, sowie diverse andere Projekte, mit denen wohl ebenfalls in den nächsten Monaten zu rechnen sein wird.
Das ganze Interview gibt es hier nachzulesen.
Teils Konzertankündigung aber noch vielmehr eine CD-Kritik erschien vor dem Jazzit-Gig mit Werner Zangerle 4 dieser sehr positive Artikel in der SVZ: Mehr lesen
Gerade entdeckt und sehr darüber gefreut, ein für mich wunderbare Rezension von Nucleus auf “Musik an sich”. Unglaubliche 19 von 20 möglichen Punkten habe ich erreicht, was immer das auch bedeutet. Hier der Text: Mehr lesen
Auf jazzculture.de ist ein Review meiner CD erschienen. So kann man zB. folgendes dort lesen: Mehr lesen
Seit Herbst ‘07 spiele ich ein bis zwei mal im Monat im La Boheme in Linz. Ich teile mir mit Tanja Peer diesen Steady Gig. Ein Termin pro Monat ist für andere Bands reserviert. Mehr lesen
Wer sich schon gefragt hat, was mit den Aufnahmen, die wir mit Braaz im Juni gemacht haben, passiert ist, der wird sich freuen. Mehr lesen
Vor kurzem hab ich mir eine kleine Präsenz auf MySpace eingerichtet, sozusagen als kleiner Aussenposten von wernerzangerle.com. Mit weniger Information, dafür längeren Hörproben.
Da ist mir doch am Montag glatt ein Artikel durch die Finger gerutscht. Er ist klein, aber fein. Mehr lesen
Die Präsentationskonzerte in Linz sind vorbei. Es waren zwei gute Gigs, nach denen ich viele positive Rückmeldungen erhalten habe. Das freut mich natürlich sehr. Presse war auch anwesend, ja. Man will es kaum glauben, aber sogar von dieser Seite gab es positive Rückmeldungen. Mehr lesen
Trio ZAVOCC im Studio
Aufgenommen haben wir viel, von frei Improvisiertem über Dies uns Das bis zu recht unsanft behandeltem Fantasievolksliedgut.