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	<title>wernerzangerle.com &#187; Presse</title>
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	<description>Die Homepage des Saxophonisten und Komponisten Werner Zangerle</description>
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		<title>sodala im freiStil</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 11:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das nenn ich mal ein hymnisches St&#252;ck Kritik! Sodala, Freunde der Braaz-Musik! Hier gilt es einen ganzen Batzen Braaz-Musik (plus textilem Anhang) zu besingen. Aber bitte hymnisch! Ayler mit Weiler. Albert mit Max im Ernst. Ober&#246;sterreichische Freisch&#228;rler – mehr oder &#8230; <a href="http://wernerzangerle.com/news/2009/04/03/sodala-im-freistil/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das nenn ich mal ein hymnisches St&uuml;ck Kritik!</p>
<blockquote><p>Sodala, Freunde der Braaz-Musik! Hier gilt es einen ganzen Batzen Braaz-Musik (plus textilem Anhang) zu besingen. Aber bitte hymnisch! Ayler mit Weiler. Albert mit Max im Ernst. Ober&ouml;sterreichische Freisch&auml;rler – mehr oder weniger allesamt aus dem gallischen Dorf Ottensheim – st&uuml;rmen mit Vorarlberger Verst&auml;rkung die Hochburg des Freejazz und seiner Freerock-Umgebung. Die Breite dieser Band, ihre Bandbreite, skizziert am besten die CD, ihren Kern die Platte, ihre H&uuml;lle das Leiberl. Immer klingt viel auf einmal, das muss man m&ouml;gen. Immer wird gek&uuml;nstelt, nie Natur nachgestellt, das mag man sowieso. Thesen, Themen, Temperamente – die transportiert Braaz auf Tontr&auml;ger genauso gut wie auf der B&uuml;hne. Dogmatisch weder inhaltlich noch gestisch eingekastelte Impro feiert hier fr&ouml;hliche bis bittere, in- bis extensive Urst&auml;nd‘. „Wer ein Fu&szlig;boden ist, wird eingelassen“, sinnierte einst der gro&szlig;e Poet H.C. Artmann. Braaz ist aber kein Fu&szlig;boden, sondern kann ganz pr&auml;chtig ausgelassen sein. „Nur ka Schmoiz, hob i gsogd!“, sagte H.C. an anderer Stelle. Das kriegen wir von Braaz sowieso nicht. H&auml;rte mit Humor hei&szlig;t die Devise. Fast forward, nicht vergessen! So geht das dahin. Reflektiert, aber l&auml;ssig – und zubereitet im Druckkochtopf aka Kelomat. Und ganz am Ende der Platte, im letzten St&uuml;ck der 2. Vinyl-Seite, noch bevor wir uns das la!-T-Shirt &uuml;berziehen, um das So!da!la! zu komplettieren, geht Braaz mit Gebr&uuml;ll aufs gro&szlig;e „H&ouml;hllob“ los, das man in einem Atemzug mit der &uuml;berragenden Freejazz-Platte made in A nennen muss – dem furiosen Ohmnibus-Doppel-LP-Deb&uuml;t aus dem Jahr 1991. W&uuml;ster die Engel nie spinnen.<br />
felix &#8211; freiStil &#8211; #24 April/Mai 2009</p></blockquote>
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