Werner Zangerle lebt als freischaffender Musiker und Komponist in Wien. Als Jazzmusiker, Improvisator und Komponist bezieht er Inspiration aus zeitgenössischen und historischen Jazzstilen, freier Improvisation und Neuer Musik.

Ohne Scheuklappen und mit offenen Ohren ist er in Ensembles tätig, die stilistisch einen weiten Bogen spannen. Von Contemporary Jazz (Memplex, Little Rosies Kindergarten, Sweet & Lovely, Werner Zangerle 4) über frei improvisierte und Neue Musik (Wenzl Dnatek, Trio ZaVoCC) fühlt er sich zwischen den Stühlen sehr wohl. Als Bandleader, Co-Leader, Sideman und Sessionmusiker ist er auf einigen Tonträger zu hören.

Als Komponist und flexibler Musiker hat er sich mit der Zusammenarbeit mit Schriftstellern wie Felix Mitterer (Der Patriot) und Bodo Hell und bildenden Künstlern wie Götz Bury (Das klingende Haus, Das erste Wiener Mehrwegensemble) und Anton Thiel einen Namen gemacht.

Er studierte Jazzsaxophon mit den Schwerpunkten Komposition/Arrangement und Neuer Musik an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz unter anderem bei Allan Praskin, Florian Bramböck, Harry Sokal, Doug Hammond, Christoph Cech und Renald Deppe. 2007 schloß er sein Masterstudium mit Auszeichnung ab.

2012 gründete er das Plattenlabel Listen Closely.
2013 initiierte er das „hoerthoert – Festival für Zuhörkultur“.

2016 erhielt er das Startstipendium des Bundeskanzleramts.